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Diabetischer Fuß

Ursachen und Auswirkungen

Unter einem diabetischen Fuß versteht man die durch die Folgen von Diabetes gefährdeten oder bereits geschädigten Füße eines Diabetikers.
Hierfür ist eine Vielzahl von Ursachen verantwortlich. Diese müssen nicht immer alle gleichzeitig auftreten. Grundsätzlich unterscheidet man vier Ursachen:

  • Schäden der Nerven (diabetische Neuropathie)
  • Schäden der Blutgefäße (Angiopathie)
  • Schäden der Knochen und des Bindegewebes
  • Schäden von außen

Schäden der Nerven

eschbach_diabetischer_fuss_nervenIst der Blutzuckerspiegel über mehrere Monate oder Jahre erhöht, kann es zu Störungen der Nervenbahnen kommen. Meist sind die langen Nervenbahnen betroffen, die zu den Zehen verlaufen. Als Folge tritt zunächst eine verminderte Schmerz- und Druckwahrnehmung auf, begleitet von verminderter Schweißbildung. Außerdem können Empfindungen gestört sein, wie z. B. ein Kribbeln. Infolgedessen verändern sich die Füße, es kommt zu Fehlbelastungen und vermehrter Hornhaut- und Schwielenbildung an den überlasteten Stellen. Die Gefahr einer Fußverletzung steigt mit verminderter Schmerz- und Druckempfindlichkeit rapide an!

Mit einfachen Mitteln vorbeugen:

Ob eine Neuropathie vorliegt, kann relativ einfach festgestellt werden. Der Fuß ist aufgrund der normalen arteriellen Durchblutung gleichmäßig warm, fühlt sich aber durch die verminderte Schweißbildung sehr trocken an. Sollten Sie diese Anzeichen bei sich feststellen, sollten Sie schnellstmöglich einen Untersuchungstermin vereinbaren, um mit weiteren Analysen sicherzustellen, ob für Sie ein erhöhtes Risiko besteht. Mithilfe eines Vibrationstests mit einer Stimmgabel kann festgestellt werden, ob und in welcher Höhe eine Einschränkung vorliegt.

Schäden der Blutgefäße

Bei einer arteriellen Durchblutungsstörung ist der Blutfluss vom Herzen bis in die kleinsten Blutgefäße – die Kapillare – gestört oder behindert. Meist sind die Zehen als Erstes betroffen.

Das hat Folgen am Fuß:

  • Durch die Mangelversorgung wird die Haut dünn wie Pergament und sehr verletzungsanfällig
  • Verletzungen und Wunden heilen nicht mehr oder nur schlecht ab
  • Ist das Schmerzempfinden intakt und noch keine Neuropathie ausgebildet, treten Schmerzen in der Wade auf. Oftmals ist das Schmerzempfinden aber gestört, und dieses wichtige Warnsignal wird nicht wahrgenommen.
  • Im schlimmsten Fall kommt es zum Absterben von Gewebe. Dies kann bis zur Amputation der betroffenen Partie führen.

Mit einfachen Mitteln vorbeugen:

Auch hier haben Sie die Möglichkeit, selbst Sorge zu tragen und regelmäßig zu prüfen, ob für Sie ein Risiko besteht. Betroffene Füße oder Zehen sind in der Regel sehr kalt. Der Experte kann hier feststellen, ob der Pulsschlag in der Kniekehle oder am Fuß noch tastbar ist. Diagnostisch gesichert wird der Befund in einer Ultraschalluntersuchung.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter www.diabetes-world.net.

Schäden der Knochen und des Bindegewebes

Der Diabetes führt auch zu einer Ernährungsstörung der Knochen. Es kommt zu Umbauvorgängen, wobei der stabilisierende Kalk aus dem Knochen herausgelöst wird. Der Gelenkknorpel, der das sanfte Gleiten der Gelenkflächen aufeinander sicherstellt, löst sich allmählich auf und die Gelenkkapseln verdicken sich.

Die Folge:

  • Die Fußgelenke werden unbeweglicher
  • Die Knochen werden brüchig
  • Die Knochen können sich verformen und verbiegen und somit kann sich die Fußform verändern – es kommt unweigerlich zu Fehlbelastungen
  • Die verminderte Beweglichkeit führt zu Problemen im Abrollverhalten des Fußes, was zu mechanischen Fehlbelastungen führt.

Schäden der Blutgefäße

Es gibt eine Vielzahl von Verletzungsmöglichkeiten von außen:

  • Nicht passendes Schuhwerk
  • Fremdkörper im Schuh
  • Nähte und Falten an Strümpfen und Schuhen
  • Scharfe Instrumente bei der Fußpflege können zu Verletzungen führen
  • Hornhautpflaster und keratolytische Lösungen zum Aufweichen der Hornhaut können zu Verätzungen führen
  • Heiße Fußbäder oder Wärmflaschen können bei entsprechender Neuropathie Verletzungen verursachen
  • Infektionen können sich schnell ausbreiten

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