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Lexikon
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A...
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Abgerundeter Absatz zum einfacheren Auftreten und Abrollen des Fußes durch veränderte Hebelverhältnisse.
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Neuer Absatz mit entsprechender Verbreiterung nach innen oder außen.
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Einseitige Verlängerung des Absatzes (innen oder außen) von ca. 1,5 cm.
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vorn (s.a. posterior)
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Die Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung. Während es sich bei den Arthrosen um den Gelenkverschleiß handelt, sind die Entzündungen grundsätzlich mit Überwärmung, Schwellung und Rötung verbunden. Nach der Verteilung über den Körper wird zwischen einer „Monarthritis“ (nur ein Gelenk ist erkrankt), einer „Oligoarthritis“ (wenige Gelenke sind erkrankt) und einer „Polyarthritis“ (z.B. beim Rheuma) unterschieden.
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Die Arthrose ist eine chronische, schmerzhafte, zunehmend funktionsbehindernde Gelenkveränderung, meist infolge eines Missverhältnisses zwischen Tragfähigkeit und Belastung oder Alterung, aber auch infolge eines Gelenktraumas. Es handelt sich stets um eine degenerative Gelenkerkrankung. Im Gegensatz zur Arthritis sind bei der Arthrose die Gelenke nicht entzündet, sondern zerstört durch Abnutzung oder ein Trauma.
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Beim Auswalken wird eine Druckstelle am Schuh entfernt.
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B...
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Die Ballenrolle dient in erster Linie der Funktionsentlastung der Zehengrundgelenke. Die Scheitellinie orientiert sich am Großzehengrundgelenk. Die mechanische Fußlänge wird kaum verändert. Je nach Verlaufsrichtung der Scheitellinie verläuft die Abwicklung mehr nach außen oder innen. (Absatzangleichung beiderseits).
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Als Beinlängendifferenz wird ein möglicher Längenunterschied beider Beine bezeichnet. Geringe Beinlängenunterschiede müssen nicht behandelt werden, sie sind sogar normal. Erst ab einer Differenz von 6-7mm sollte eine Therapie erwogen werden. Grundsätzlich kann zwischen einer anatomischen und einer funktionellen Beinlängendifferenz unterschieden werden.
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Eine anatomische Beinlängendifferenz liegt dann vor, wenn unter anatomischen Gesichtspunkten ein Bein tatsächlich kürzer ist als das andere, d.h. wenn beispielsweise auf dem Röntgenbild nachweisbar ist, dass ein Knochen kürzer ist als der selbe Knochen der anderen Körperseite (z.B. der Oberschenkelknochen). Anatomische Beinlängendifferenzen können u.a. durch Knochenbrüche, Beckenanomalien, Arthrosen oder Lähmungen während des Wachstums verursacht werden.
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Eine funktionelle Beinlängendifferenz ist überwiegend muskulär bedingt. Sie entsteht z.B. durch unterschiedlich stark ausgeprägte Beinmuskulatur, durch Kontrakturen der Muskulatur, durch veränderte Beckenlage bei Skoliosen, durch Beckenverwringungen oder durch Probleme bzw. Blockaden im Bereich des Iliosakralgelenks
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Bettungseinlagen werden vornehmlich nach einem Formabdruck des belasteten Fußes gefertigt. Sie sollen weitere Verformungen des belasteten, nicht korrekturfähigen Fußes verhindern, in dem sie ihn gegen Dreh- und Biegebewegungen stabilisieren. Sie verhindern eine Überdehnung von kontrakten Bändern und eine ungewollte Bewegung krankhaft veränderter Gelenke. Eine Überlastung der Fußsohlenweichteile oder einzelner Fußpartien wird durch entsprechende Polsterung vermieden.
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Treten Einschränkungen der Beweglichkeit auf, ohne dass eine Verletzung des Gelenkes, also zum Beispiel eine Entzündung, Flüssigkeitsansammlung, gerissene Bänder oder Knorpelschäden bestehen, dann spricht man von „Funktionellen Blockaden“. Leichte Blockaden lösen sich unter natürlicher Bewegung nach einer Weile von selbst auf. Sich hartnäckig haltende Blockaden können mit Schmerzen, Verspannungen und anderen Beschwerden einhergehen und müssen von einem Fachmann (z.B. Orthopäden, Chiropraktiker, Physiotherapeut) gelöst werden. Ein für Blockaden sehr anfälliges Gelenk ist das Iliosakralgelenk.
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D...
Die diabetesadaptierte Fußbettung zeichnet sich durch eine gewisse Grundstärke und einen 4-schichtigen horizontalen Aufbau aus, der aus verschiedenen Materialen zur Verstärkung und Weichpolsterung besteht und mit einer speziellen Decksohle die Scherkräfte zwischen der Fußsohle und der Fußbettung auf ein Minimum reduziert.
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vom Körper entfernt gelegen (s. a. proximal)
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rückenwärts (s.a. ventral)
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F...
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Beim Fersensporn handelt es sich um einen knöchernen Auswuchs an der Unterseite des Fersenbeins am Ansatz überlasteter oder entzündeter Fußsehnen.
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Beim herkömmlichen Formabdruck handelt es sich um einen Abdruck aus Gips, Wachs oder Trittschaum. Wir verwenden in der Regel den modernen digitalen Formabdruck welcher mittels eines 3-D-Fußscanners oder 3-D-Unterschenkelscanners erstellt wird. Der Formabdruck bildet die Grundlage zur Herstellung individuell gefertigter Einlagen, Maßschuhe oder Orthesen.
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siehe Pedographie
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H...
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Teilweise Aussparung bzw. Entfernung der Hinterkappe im Schuh mit ensprechender Polsterung aus Moosgummi.
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Der Hallux rigidus beschreibt eine Einsteifung im Großzehengrundgelenk. Ursachen können z.B. Arthrose oder Überlastung sein.
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Die Hallux-rigidus-Feder, die aus Metall oder einem Versteifungsmaterial aus Kunststoff besteht, wird am Einlagenkern starr befestigt und führt unterhalb des Großzehengelenkes bis zum Mittelgelenk der Großzehe. Sie soll abrollerleichternd bei versteiftem Großzehengrundgelenk wirken und unzuträgliche Drücke von diesem abhalten.
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Der Scheitel der aus möglichst festem Material bestehenden Hallux-rigidus-Rolle liegt unter den Mittelfußköpfchen. Sie wirkt insgesamt sohlenversteifend. Unter dem Endglied der Großzehe ist die Rolle ausgespart (Absatzangleichung beiderseits.) Bei leichteren Formen von Teilversteifungen kann die Aussparung etwas zurückversetzt sein.
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Hallux valgus ist eine Deformierung der Großzehe in ihrem Grundgelenk. Dabei knickt die Großzehe in Richtung der kleinen Zehe ab. Häufig als Folge von Überlastung durch falsches Schuhwerk (zu eng, zu spitz) und bei Spreizfußbeschwerden. Der Ballen der Großzehe ist dabei meist durch Hornhaut und eine rötliche Entzündung gekennzeichnet.
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Unter einer Hammerzehe versteht man eine krampfhaft gebeugte Zehe. Sie kann sowohl erworben als auch angeboren sein.
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Beim Hohlfuß ist das Längsgewölbe stark ausgeprägt und der Fußabdruck weist im fortgeschrittenen Stadium nur noch Bodenkontakt im Fersen- und Vorfußbereich auf. Es kommt zu einer verstärkten Pronation im Vorfuß und einer verstärkten Supination im Fersenbereich.
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I...
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Das Iliosakralgelenk bzw Sakroiliakalgelenk oder Kreuzdarmbeingelenk ist die gelenkige Verbindung zwischen dem Kreuzbein (Os sacrum) und dem Darmbein (Os ilium).
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K...
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zu den Füßen hin (s.a. kranial)
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Durchgehender Absatz zur Stabilisierung des Auftritts.
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Hierbei beschreibt der Fuß eine valgus-Stellung und knickt unter Belastung stark nach innen ab.
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siehe Osteoporose
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Kopieeinlagen werden individuell nach Maß oder Formabdruck gefertigt und dienen dem Abstützen und Entlasten spezifischer Fußpartien. Sie sollen die Fußgewölbe erhalten, Überlastung ausgleichen bzw. Teilbelastungen bewirken und/oder das Abrollen des Fußes verbessern.
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Bettungseinlage aus Kork-Leder-Material (s.a. Bettungseinlage)
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zum Schädel hin (s.a. kaudal)
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siehe Iliosakralgelenk
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L...
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Die Fußanatomie beschreibt ein Längs- und ein Quergewölbe. Beide sorgen für eine gleichmäßige Verteilung des Körpergewichts am Fuß (Ferse, Großzehen- und Kleinzehengrundgelenk). Das Längsgewölbe erstreckt sich von der Ferse zum Vorfuß.
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Einarbeitung einer Längsgewölbestütze auf vorhandene Schuhe oder Sandalen.
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seitlich bzw. weg von der Körpermitte (s.a. medial)
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M...
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Ermüdungsbruch des Fußes nach extrem hoher mechanischer Beanspruchung.
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Hierbei handelt es sich um einen in handwerklicher Einzelanfertigung hergestellten, individuellen Maßschuh, der mit eventuell erforderlichen Zusatzarbeiten zum orthopädischen Maßschuh wird. Er wird für den erkrankten, funktionsgestörten oder (form-) fehlerhaften Fuß nach besonderem Maß- und Modellverfahren erstellt und nach individuellem Leisten handwerklich gefertigt.
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zur Körpermitte hin (s.a. lateral)
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schmerzhafte Beschwerden am Mittelfuß, meist belastungsabhängig und häufig in Verbindung mit anatomischen Defiziten wie z.B. einem Spreizfuß (s.a. Morton'sche Neuralgie).
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Die Hauptwirkung der Mittelfußrolle besteht in einer Funktionsentlastung der Fußwurzelgelenke bis einschließlich des oberen Sprunggelenks.
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schmerzhafte Verdickung oder Verdünnung der Nerven zwischen den Mittelfußköpfchen. Häufig zwischen dem 3. und 4. Zehengrundgelenk. (s.a. Metatarsalgie).
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Unter muskulären Dysbalancen (Ungleichgewicht) versteht man verstärkte Muskelverkürzungen und/oder Muskelabschwächungen zwischen Agonist (= Spieler) und Antagonist (= Gegenspieler) durch einseitige Kraftentwicklung bei gleichzeitiger Vernachlässigung ihrer Dehnungsfähigkeit. Sie werden hervorgerufen durch mangelnde bzw. fehlende körperliche Beanspruchung, einseitige Belastung beim Sport oder im Alltag, ungenügende Regeneration, falsche Bewegungsausführung aber auch Verletzungen am Bewegungsapparat.
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N...
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Neuromuskulär bedeutet so viel wie "von Muskeln und Nerven ausgehend" bzw. "die Muskeln und Nerven anbelangend".
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Eine Neuropathie/Polyneuropathie beschreibt eine Sinsibilitätsstörung bzw. Gefühlseinschränkung aufgrund einer Schädigung peripherer Nerven. Tritt z.B. auf als Folge von Diabetes mellitus (s.a. Diabetesadaptierte Fußbettung)
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neuromuskuläre Prozeptorsohle (s. a. vabene)
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O...
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Orthesen bzw. Fußorthesen sind orthopädieschuhtechnische Arbeiten, die verlorengegangene Funktionen erkrankter Gliedmaßen ersetzen oder korrigieren. Sie dienen der Rehabilitation und Versorgung pathologischer Zustände.
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Die Osteoporose ist eine häufige Alters-Erkrankung des Knochens, die ihn für Brüche anfälliger macht. Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch eine geringe Knochenmasse und den übermäßig raschen Abbau der Knochensubstanz und -struktur. Die erhöhte Frakturanfälligkeit kann das ganze Skelett betreffen
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P...
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Die Pedographie, oder auch digitale Fußdruckmessung, ist ein High-Performance Mess-Verfahren für die Druck-Analyse an der Fußfläche während des natürlichen Bewegungsablaufs.
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fußsohlenwärts
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Unter einem Plattfuß versteht man eine krankhafte Verformung der Fußknochen, wobei das Längs- und Quergewölbe des Fußes völlig durchgetreten ist und die gesamte Fußfläche, auch im unbelasteten Zustand, Kontakt zum Boden hat.
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Die Podologie beschreibt die nichtärztliche Heilkunde am Fuß.
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hinten (s.a. anterior)
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Hebung des lateralen (äußeren) Fußrandes bei gleichzeitiger Senkung des medialen (inneren) Fußrandes (nach innen knicken)
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Propriozeptoren sind Sinneszellen, deren Aufgabe es ist, die Lage des Körpers und der Körperteile im Raum wahrzunehmen und zu koordinieren. Sie messen den Spannungszustand der Muskeln im gesamten Körper und stimmen diese über Reflexe aufeinander ab. Beispiele für solche Sinneszellen sind das Golgi-Sehnenorgan (bestimmt die Muskelspannung) und die Muskelspindel (bestimmt die Muskellänge).
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zum Körper hin gelegen (s.a. distal)
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Einsetzen eines Puffergummiteils im hinteren Absatzbereich zur Dämpfung des Fersenauftritts.
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Einarbeitung einer Punktentlastung an einer bereits vorhandenen Fußbettung (oder Brandsohle) mit Polstergummi.
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Q...
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Die Fußanatomie beschreibt ein Längs- und ein Quergewölbe. Beide sorgen für eine gleichmäßige Verteilung des Körpergewichts am Fuß (Ferse, Großzehen- und Kleinzehengrundgelenk). Das Quergewölbe erstreckt sich vom Großzehen- zum Kleinzehengrundgelenk.
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Einarbeitung einer Pelotte (Quergewölbestütze) auf vorhandene Schuhe oder Sandalen.
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R...
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Mit Rheuma (von griech. rheo „ich fließe“) werden ganz allgemein Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen bezeichnet, die oft mit funktioneller Einschränkung einhergehen. Da sehr viele verschiedene Formen des Rheumas existieren (z.B. rheumatoide Arthritis, Gicht, Fibromyalgie), ist es oft sehr schwer diagnostizierbar und therapierbar.
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S...
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siehe Iliosakralgelenk
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Schaftversteifung (einseitig oder doppelseitig) aus Kunststoff oder Leder, ggf. mit Polster.
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Schaleneinlagen sollen krankhafte Fußfehlformen und Fehlentwicklungen des Fußes aufhalten, den Fuß in die richtige Form und Funktion lenken, sowie Korrekturoperationen am Fuß sichern. Sie werden aus starren, selbst-tragenden Materialien nach Formabdruck des in Korrekturstellung gebrachten Fußes angefertigt.
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Durch Aussparung und zusätzliche Weichbettung der Mittelfußköpfchen der 2. bis 4. Zehe im Schuh werden die Zehengrundgelenke entlastet.
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Verbreiterung des Schuhbodens durch Veränderung der Brand- und Laufsohle.
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Entfernung des Schuhbodens im Sohlen- und Absatzbereich, Einarbeitung von Stahl oder Kunststoff (z. B. Gießharz, Glasfaser u. ä.) über die ganze Länge mit stabilisierender Wirkung.
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Einbau eines ein- oder zweiseitigen Schuhbügels mit Absatzaufbau einschließlich aller Bohr- und Befestigungsarbeiten.
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siehe Verkürzungsausgleich
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Bei einem Senkfuß ist das Längsgewölbe des Fußes abgeflacht.
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Bei einem Sichelfuß sind der Mittelfuß und die Zehen verstärkt nach innen gewölbt. Der Fuß ähnelt in der Draufsicht somit der Form einer Sichel.
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Unter einer Skoliose versteht man eine Lotabweichung bzw. Seitverbiegung der Wirbelsäule bei gleichzeitiger Rotation der einzelnen Wirbelkörper um ihre eigene Achse. In der Frontalansicht ähnelt die Form der Wirbelsäule einem "S".
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Einseitige Sohlenerhöhung, als Innen- oder Außenranderhöhung zur Gelenkentlastung.
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Charakteristisch für einen Spitzfuß ist die hochstehende Ferse, die beim Laufen keinen oder nur geringen und kurzfristigen Bodenkontakt aufweist.
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Bei einem Spreizfuß kommt es zu einem Absenken des Quergewölbes und somit einem Auseinanderdriften der einzelnen Zehengrundgelenke. Der Vorfuß wird extrem breit und die Druckbelastung unter den mittleren Zehengrundgelenken erhöht sich drastisch, begleitet von einer verstärkten Schwielenbildung.
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Der Stimmgabeltest dient der Sensibilitätsprüfung der unteren Gliedmaßen bei Diabetes mellitus zur Feststellung von Neuropathien/Polyneuropathien.
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Stoßabsorber dienen dem Abfangen von Spitzenstoßbelastungen im Fersenbereich, entweder bei Fersensporn oder um Belastungsspitzen zu verringern. Stoßabsorber bestehen aus viskoelastischem Gummi oder Silikon oder ähnlichen Materialien und werden in flacher Form oder in Schalenform angeboten.
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Einarbeitung einer Querfußbrücke (Stufenentlastung) auf Einlagen oder vorhandene Schuhe und Sandalen.
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Hebung des medialen (inneren) Fußrandes bei gleichzeitiger Senkung des lateralen (äußeren) Fußrandes (nach außen knicken)
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T...
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Der Torqheelabsatz dient der Korrektur der Fußstellung. Durch die spezielle Absatzkonstruktion wird der Fuß beim Fersenauftritt in seiner Achse gedreht und somit das Abrollverhalten korrigiert.
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U...
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Ulcus bedeutet wörtlich "Geschwür". Kann bei Patienten mit Diabetes mellitus in Verbindung mit Neuropathien/Polyneuropathien auftreten und beschreibt eine wunde bzw. offene Stelle in der Haut.
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V...
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vabene ist eine Methode zur Erfassung von funktionellen, d.h. muskulär bedingten Beschwerden des Halte- und Bewegungsapparates und deren Korrektur durch Prozeptorsohlen, die auf das neuro-muskuläre System wirken. Siehe auch "NPS".
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bauchwärts (s.a. dorsal)
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Schuhveränderung zur einseitigen Erhöhung des Absatzes und der Sohle (z.B. als Ausgleich einer Beinlängendifferenz). Herausnehmbare Verkürzungsaugleiche bestehen meist aus Kork, Kunstschäumen oder anderen Materialien. Sie sind ausreichend widerstandsfähig, um auch unter der Last des Körpers beim Auftreten den gewünschten Längenausgleich zu ermöglichen.
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Polsterung aus Moosgummi oder gleichwertigem Material zur Fußrückenpolsterung
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W...
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Weichpolstereinlagen werden langsohlig in Sandwichbauweise angeboten. Sie bestehen aus einer Lederdecke und dem Trägermaterial, das aus Polyurethanschäumen geschäumt ist und Schuhbodenadaptiert große Polstereigenschaften aufweist. Der Vorteil dieser Einlage liegt in der weichen Abpolsterung des gesamten Fußes zur Vermeidung von Druckspitzen in einer durchgehenden Weichbettung.
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Um Druckstellen im Schuh zu vermeiden kann ein Schuh geweitet werden.
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Z...
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Die Zehenrolle hat eine rückhebelnde Wirkung und verbessert durch vermehrte Spannung der Wadenmuskulatur die Stabilisierung des Kniegelenkes. Die Zehenrolle kann nur auf Schuhe mit flachen Absätzen aufgesetzt werden.
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